Sodale, jetzt gibt’s mal wieder was zu lesen, den es ist ja jetzt schon ein wenig her, als man zuletzt von mir gehört hat.
Als ich letzten Donnerstag in Bacolod gelandet bin wurde ich von einem drei-Köpfigen Empfangskommitee empfangen. Bestehend aus Jannik, Björn und Nicol dem Fahrer. Björn ist ein anderer Freiwilliger, der direkt in Bacolod wohnt, wesshalb unser Haupwohnsitz auch bei ihm in der Bude ist. Nicol ist einer von Janniks Farmboys. Danach haben wir erstmal mein Zeug bei Björn abgeliefert und sind was Snacken gefahren. Inzwischen hab ich auch schon fast jedes Fortbewegungsmittel genommen, das man hier auf den Philippinen so finden kann: Taxi, Jeepney, Tricycel und Tricycat. Danach haben wir uns noch einen gemütlichen Abend in einer von Janniks Stammkneipe gemacht. Als wir wieder bei Björn waren, gab es zum Einschlafen Die Drei ??? zu hören, denn da ist man nach spätestens 15 Minuten tief und fest am Ratzen.
Am nächsten Tag dann haben wir (Jannik und ich) uns auf den Weg in die Berge zu zwei anderen Freiwilligen gemacht um dort ein gemütliches Ankunftswochenende für Leon abzuhalten. Wir hatten an alles gedacht, gutes Essen, Bier, Kaffee, Wasser, Beamer, Filme und so weiter und so fort. Nur hat uns am ersten Abend die Stromleitung einen Strich durch die Rechnung gemacht. So saßen wir dann bei Kerzenschein und Laptopakku in gemütlicher Runde und lauschten den Klängen von Vivaldi und Bach, begleitet von Hundegebell und Vogelgezwitscher. Nun ja, das Wochenende ging wie im Flug vorüber und deshalb haben wir uns spontan entschieden noch einen Tag länger dort zu verweilen, denn es gab ja inzwischen wieder Strom. Also erst am Dienstag wieder die zwei Stunden mit dem Bus zurück nach Bacolod getuckert und den Abend ausklingen lassen.
Leon sagt über das Wochenende: Was mich am meisten verblüfft hat, war, dass Jannik freiwillig Rührei isst, und er sogar nochmal nachlädt.
Die nächsten Tage waren dann eher von der gemütlicheren Sorte. Wir sind auf die Farm gegangen, Leon hat die ganzen Farmboys kennen gelernt und so weiter und so fort…
Tja, was gibt’s sonst noch zu berichten. Die Philipinos benutzen grundsätzlich kein Messer zu Essen, sondern hier wird alles mit Löffel und Gabel erledigt. Beim Barber waren wir heute auch noch – das volle Programm für nur knapp mehr als `n Eruo Mit Bartschnitt, und anschließender Kopfmassage.
Momentan sind wir beide im Office, Jannik muss irgendeinen Mist ausfüllen, was eigentlich sein Boss erledigen sollte, er aber anscheinend zu faul ist – geschieht Jannik aber recht, der darf ruhig auch mal was arbeiten.
Später heut Abend fliegen wir (Björn, die Zwei vom Bergwochenende, Jannik und ich) nach Manila um dort über das Wochenende ein wenig Party mit anderen Freiwilligen zu machen. Im Anschluss daran, werden wir uns noch ein wenig auf Southern Luzon bis Donnerstag die Füße vertreten.
So das wars jetzt – man hört sich!
In diesem Sinne….
Kalma Lang
Mal wieder ein Lebenszeichen
09.03
Direkt aus Manila
08.25
So, endlich in Manila angekommen. Und es gibt einiges zu berichten (oder auch nicht ^^).
Wie dem auch sei, ich fang’ einfach mal an zu erzählen.
Und zwar folgendes: Ich durfte ja in Abu Dhabi bis um 1:45 warten, bis die Maschine boardingbereit war. Also hab ich mich erst mal ein paar Stunden in die Abflughalle gehockt und darauf gewartet, dass mein Flug (Abflug um 2:45 Uhr) endlich auf der Anzeigetafel erscheint, damit ich weis, zu welchem Gate ich muss. Das war dann so um ca. halb eins der Fall. Ich musste zu Gate 34, welches am anderen Ende der Gates lag. Bestimmt 10 min. gemütliches Schlendern später war ich auch vor Ort und habe schon gesehen, dass alle Plätze belegt sind. Also hab ich mich einfach auf den Boden gehockt, wo auch schon andere saßen. Und dann kam ich mit einem Philippino irgendwie ins Gespräch, was ich denn überhaupt auf den Philippinen mache und so…auf jeden Fall hab ich ihm dann gesagt, dass ich den Jannik besuch (der auf einer Bio-Demonstration-Farm arbeitet) und er war richtig begeistert
. Denn er hat auch eine Farm (ich glaube auf Panay) und würde sich gerne Anfang September mal auf der Demonstrationfarm umschauen, wenn er wieder Zeit hat.
Soviel erstmal dazu. Der Flug an sich war wieder ruhig und ich hatte auch Zeit ein wenig zu schlafen. Anfangs hatte ich zwar noch ein wenig Platzangst, denn ich hatte den Fensterplatz einer Dreierbank reserviert und die zwei anderen Plätze waren schon belegt, als ich das Flugzeug betreten habe. Aber wie es der Zufall so will, sind die zwei anderen dann eine Reihe weiter vorne in der Mitte fündig geworden, und somit hatte ich wieder die ganze Reihe für mich alleine
. Ich bin bloß irgendwann so um 5 Uhr in der Früh aufgewacht und da saß wieder einer neben mir, aber ich hatte immer noch 1,5 Sitzplätze für mich allein, was dann auch nicht weiter schlimm war.
Weiter mit der Landung. Wir waren schon im Landeanflug, aber da Manila ja eine so schöne Stadt ist, hat der Captain entschieden wir drehen noch eine Extrarunde, da die Landebahn anscheinen besetzt war. Nach der Extraschleife über Manila bin ich dann aber doch noch heil runtergekommen.
Und nun geht’s weiter mit meinen weiteren Erlebnissen. Am Gepäckband habe ich wieder Eduard (der, mit dem ich mich vor dem Flug unterhalten habe) getroffen und er wollte wissen, wie ich denn jetzt abgeholt werde. Also habe ich ihm meine Situation geschildert und er hat dann gemeint er hilft mir, was er auch dann getan hat. Zuerst haben wir Geld gewechselt, dann hat er mir noch geholfen, dass ich meine Sim zum laufen zu bekommen (hier übrigens meine neue Nummer, unter der man mich erreichen kann: 00630915293675 aber bitte die Zeitverschiebung beachten!!!). Da ich Jannik am Anfang nicht erreichen konnte, bin ich erstmal mit ihm zum Hotel gefahren, wo ich jetzt übrigens immer noch bin.
Nach dem kurzen Einzug in das Zimmer sind wir gleich mal was Essen gegangen. Hier ist gleich ums Haus ein weiteres Haus, in dem es alles mögliche zu kaufen, spielen und zu essen gibt. Wir waren dann bei einem Asiatischen Schnellimbis. Ich habe ihm bei der Auswahl meines Menues vertraut und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht. Zu Essen gab es eine Rindersuppe mit einem Teller allerlei dazu (Reis, Gebratene Nudeln, fleischige Frühlingsrollen, Krabbenchips und Sesambällchen). Danach sind wir noch schnell in einen Supermarkt gegangen, um uns was zu Trinken zu besorgen. Bin schon mal auf das Bier Red Horse gespannt, denn sowohl Jannik als auch Eduard sagen, dass man davon voll die Kopfschmerzen am nächsten Tag hat.
Edward ist grad eben noch was erledigen gegangen und ich bin schnell in die Dusche gehüpft – war das eine Wohltat
.
zum Schluss gibt es noch ein paar Impressionen aus dem Flugzeug.

Noch in Deutschland, kurz nach dem Start

Müsste glaub ich Bulgarien mit dem Schwarzen Meer sein

Sonnenuntergang ca. 1 Stunde vor Landung in Abu Dhabi
In diesem Sinne – Kalma Lang
Leon
Direkt aus Abu Dhabi
08.24
So, nun kommt der erste richtige Beitrag hier.
Als ich den Großteil des Artikels verfasst habe, war ich ca. 14.000 Fuß hoch in der Luft, was umgerechnet ca. 12.498 Metern entspricht. Die Reisegeschwindigkeit betrug 979 km/h und die Außentemperatur war um die -52° C. Ich habe schon eine Strecke von 2353 km zurückgelegt und es liegen weitere 2285 km vor mir; Sprich, ich bin irgendwo über dem tiefsten Anatolien) Vielleicht noch eine interessante Sache ist zu nennen: Denn als ich in München auf die Startbahn gerollt bin und das Flugzeug beschleunigt hat, ist die Wolkendecke aufgerissen und die Sonne hat geschienen. Vielleicht ein Zeichen?
Mit Etihad Airways zu reisen ist volles Entertainment. Für mich zumindest. Jeder hat seinen eigenen 10“-Bildschirm im Kopfteil des Vordermannes. Dazu wird einem ein gar nicht so schlechter Kopfhörer in die Hand gedrückt, den man leider am Ende wieder abgeben musst
. Man kann Filme schauen (auch die aktuellen die vor ein paar Monaten noch im Kino gelaufen sind, und nicht nur alte Schinken, die keinen mehr interessieren). Des Weiteren, hat man eine mehr oder weniger große Auswahl an Musik, sogar zum Teil gar nicht so üble
. Zocken kann man auch, hab ich bis jetzt aber noch nicht ausprobiert. Dann kann man auch noch zuschauen, wohin das Flugzeug gerade fliegt (mit Außenboardkamera). Jedoch habe ich auch was gefunden, worüber man meckern kann. Und zwar hat man an seinem Sitz auch eine schöne Kabelgebundene Fernbedienung, mit der man auch über den Monitor (Touchscreen) navigieren kann. Allerdings ist diese an meinem Platz leider verreckt und somit komme ich grad nicht mehr aus dem Spiel raus, weil man im Spiel nur mit der Fernbedienung navigieren kann.
Ein weiterer Vorteil mit Etihad Airways zu fliegen ist, dass der Flug nicht ganz ausgebucht war, und somit hatte ich eine Zweierbank am Fenster für mich ganz alleine, und konnte mich somit ungestört breit machen. Ebenfalls ist das Essen besser als bei Lufthansa (mit der ich im Dezember nach Istanbul geflogen bin). Das Essen war für Flugzeugfraß saugut. Bei mir gab’s Tortellini filled with ricotta and spinach topped with herb cream sauce and cherry tomato. Außerdem wird man regelrecht gemästet, denn die Stewardess kommt alle halbe/dreiviertel Stunde mit was zum Futtern vorbei
. Bier gibt’s auch an Board, was will man da mehr? Ach ja, genau!! Endlich ankommen
.
Bilder von meiner bisherigen Reise wird es demnächst geben, denn ich hab grad keinen Kartenleser hier, mit dem ich die Bilder auf das Netbook bringen könnte (vielleicht dann, wenn ich in Manila gelandet bin, denn im großen Rucksack ist er).
So, inzwischen bin ich gelandet und habe ein offenes W-LAN Netz gefunden, welches hier freundlicher Weise vom Flughafen direkt angeboten wird und man nicht erst irgendwo eins suchen muss. Der Flug war vollkommen ruhig, alles ging ohne größeres Gewackel vorüber, die Aussicht war auch wie immer super und wie gesagt, ich hatte massig Platz
. Was mir im Anflug auf Abu Dhabi aufgefallen ist, ist dass man schon merkt dass man nun bei den reichen Scheichs landet. Alles dreispurige Straßen, die hell erleuchtet sind, jedes Grundstück ist auch nochmal ringsum mit Lampen versehen (schaut lustig aus, wenn man von oben draufguggt). Aber was ich ein wenig verwirrend fand, war, dass es scheint, als seien ganze Straßenabschnitte und Viertel komplett vom Stromnetz abgeschnitten worden sein, denn auf einmal hört einfach die Straßenbeleuchtung auf, und auch sonst sieht man kein einziges Lichtlein brennen (mitten in der Stadt). Ich wusste zwar vorhin noch, was ich schreiben will, es ist mir aber grad entfallen, aber sei’s drum. Wird mir sicher wieder einfallen und fürs Erste denke ich reichen auch die Infos die ich bisher aus meinen Fingern gezogen habe
Scherz beiseite, ich warte jetzt noch auf meinen Anschlussflug der um 02.45 starten wird und versuche mir derweilen die Zeit irgendwie um die Ohren zu schlagen.
In diesem Sinne – Stay tuned.
Leon
Hallo ihr da draußen!
02.17
Hier entsteht momentan noch ein neuer Blog, in dem wir euch über unsere Reiseerlebnisse auf dem Laufenden halten werden.
Vieles an ihm ist noch nicht perfekt und es gibt bis zu Reisebeginn noch einiges zu tun.
Momentan gibt es nicht viel mehr zu schreiben oder zu berichten.
In diesem Sinne,
Kalma Lang!